Montag, 16. Juli 2012

Crostata di ciliegie

... oder ganz einfach „Knuspriger Kirschkuchen“, der in dem Kochbuch Italian Basics als „Mammas Liebling“ ausgewiesen ist.
 Endlich kam ich einmal wieder zum Backen. Das obengenannte Kochbuch habe ich aus der Bücherei ausgeliehen., doch leider überfordert mich das Layout im Inneren ziemlich. Für meinen Geschmack ist es zu unübersichtlich. Dennoch aber fand ich nach einigem Stöbern etwas, das ich ausprobieren wollte. Und ja, es ist wieder einmal nichts Gekochtes, sondern wieder etwas Süßes aus dem Ofen.



 Zutaten
(für eine runde Form mit einem Durchmesser von 26 - 28 cm)

Für den Teig:

250g Mehl
50g geriebene Mandeln
1 Prise Salz
70g Zucker
125g Butter
1 Ei
1 Eigelb

Für die Füllung:

2 Gläser Sauerkirschen
1 Prise gemahlene Gewürznelken
1 unbehandelte Zitrone oder Zitronenkonzentrat

Zum Bestreichen:

1 Eigelb
1 EL Milch


Zubereitung
 Alle Zutaten für den Teig werden in eine Rührschüssel gegeben und miteinander vermengt, am Ende am besten mit den Händen, damit ein glatter Zeig ohne Butterstückchen entsteht.
Nun wird der Teig zu einer Kugel gerollt und in Klarsichtfolie für ca. eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.
Die Kirschen abtropfen lassen und mit der Nelke und der abgeriebenen Zitronenschale mischen.
Der Backofen wird auf 180 Grad vorgeheizt (Umluft: 160 Grad ohne Vorheizen).
Danach wird der Teig gedrittelt und ein Drittel zur Seite gelegt. Der restliche Teig wird ausgerollt, so dass er etwas größer als die Form ist, um einen etwa zwei Zentimeter hohen Rand herstellen zu können. In den Boden wird mehrfach mit einer Gabel gestochen.
Danach kommen die Kirschen gleichmäßig auf den Boden.
Der Restteig wird auf Mehl ausgerollt, in Streifen geschnitten und als Gitter über die Kirschen gelegt. Abschließend wird das Gitter mit dem Mix aus Eigelb und Milch bestrichen.
Nun kann die Crostata in den Ofen: ca. 45 Minuten auf der mittleren Schiene, bis er schön knusprig ist. Danach sollte sie noch etwa 10 Minuten in der Form auskühlen, bis man diese lösen kann.
Evtl. Sahne dazu und FERTIG!

Fazit

Herstellung:

+ Der Kuchen geht schnell und ist ziemlich einfach. Das Kochbuch hat recht, wenn es sagt, dass man aktiv nur um die 30 Minuten damit beschäftigt ist.
+ Man braucht wenige Zutaten und die meisten hat man auch zu Hause, ich jedenfalls. ^^
- Das Rezept hat zum Ausrollen des Teigs den Tipp, dies zwischen zweiKlarsichtfolien-Lagen zu machen, damit er weder am Nudelholz noch an der Arbeitsfläche klebt.  Gute Idee, nur bekam ich den ausgerollten Teig nicht im Ganzen in die Form. Er riss ein, so dass ich ihn nur stückweise in die Form drücken konnte.

Geschmack:

Der Kuchen ist wirklich lecker, wobei der Boden ziemlich fettig schmeckt. Auch wenn es die Kalorie nach oben treibt, denke ich, dass Sahne dazu diesen Geschmack etwas neutralisieren würde.

Tipp:

Mit dem Nelkenpulver sollte man sehr (!!) vorsichtig und sparsam umgehen und es ggf. auch weglassen. Es ist sehr intensiv, und sobald man minimal zu viel benutzt, verdirbt es den Geschmack des ganzen Kuchens.
Zimt fände ich eine gute Alternative.


Nachback-Empfehlung für den spontanen Kaffeebesuch J

 









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